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Wirtschaft

Bank of Thailand verschärft Limits für digitale Überweisungen zur Betrugsbekämpfung

Eine Quelle

Die Bank of Thailand führt in Zusammenarbeit mit Banken- und E-Geld-Verbänden ab September 2026 ein tägliches Überweisungslimit von 10.000 Baht ein, um die Nutzung von sogenannten 'Mule-Konten' einzudämmen.

Laut einem Bericht der Thai Post arbeitet die Bank of Thailand (BOT) mit der Thai Bankers' Association und E-Geld-Anbietern zusammen, um strengere Maßnahmen gegen illegale 'Mule-Konten' einzuführen. Ab September 2026 wird das tägliche Höchstlimit für digitale Überweisungen und Zahlungen auf 10.000 Baht begrenzt.

Diese politische Änderung soll Schlupflöcher schließen, die von Betrügern ausgenutzt wurden, insbesondere bei der missbräuchlichen Verwendung von Konten Minderjähriger. Die Behörden haben Schäden in Höhe von etwa 185 Millionen Baht identifiziert, die mit diesen betrügerischen Aktivitäten in Verbindung stehen. Durch die Senkung der täglichen Transaktionsschwelle wollen die Regulierungsbehörden die finanziellen Auswirkungen der Cyberkriminalität verringern und die Ausbeutung gefährdeter Kontoinhaber verhindern.

Für Einwohner und Reisende in Thailand könnte sich diese Änderung auf die tägliche Finanzverwaltung auswirken, insbesondere für diejenigen, die auf hohe digitale Zahlungen oder Überweisungen angewiesen sind. Nutzer sollten sich auf mögliche Anpassungen ihrer Banking-Apps und digitalen Geldbörsen einstellen, sobald diese neuen Limits in Kraft treten. Obwohl das Hauptziel die Sicherheit ist, bleibt abzuwarten, wie einzelne Banken mit Ausnahmen für verifizierte Transaktionen mit hohem Wert umgehen oder ob bestimmte Kontotypen von diesen neuen Obergrenzen ausgenommen werden. Nutzern wird empfohlen, die Updates ihrer jeweiligen Finanzinstitute im Vorfeld des Implementierungsdatums im September zu verfolgen.

Aus dem Thailändischen übersetzt.

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