Sport
AFC lehnt FIFA-Plan zum Verkauf von kommerziellen Anteilen an der Weltmeisterschaft ab
Der asiatische Fußballverband hat den Vorschlag der FIFA zur Privatisierung eines Teils ihrer kommerziellen Aktivitäten offiziell abgelehnt und Bedenken hinsichtlich des Verkaufs von WM-Anteilen geäußert.
Der asiatische Fußballverband (AFC) hat öffentlich seine Ablehnung eines FIFA-Vorschlags erklärt, der darauf abzielt, einen 20-prozentigen Anteil an einer neuen kommerziellen Einheit namens 'FIFA Forward Enterprise' (FFE) zu verkaufen. Laut einem Bericht von Khaosod Online beabsichtigt FIFA-Präsident Gianni Infantino, dass diese Einheit die lukrativen Vermögenswerte der Weltmeisterschaft und der Klub-Weltmeisterschaft verwaltet, einschließlich Übertragungsrechten, Sponsoring, Ticketverkauf und Merchandising. Die FIFA strebt an, eine Mehrheitsbeteiligung von 80 % zu behalten, während die restlichen 20 % an private Investoren verkauft werden sollen – ein Schritt, der voraussichtlich etwa 4,2 Milliarden US-Dollar einbringen soll.
Trotz der Zusicherungen der FIFA, dass dieses Modell die finanzielle Unterstützung für die Mitgliedsstaaten erhöhen würde, bleiben die regionalen Fußballorganisationen skeptisch. Darüber hinaus haben US-Medien die Investmentfirma Thrive Eternal, die von Joshua Kushner geleitet wird, mit dem potenziellen Geschäft in Verbindung gebracht, was Fragen zur Transparenz der Beteiligung von Private Equity aufwirft.
Für Einwohner und Reisende in Thailand verdeutlicht diese Entwicklung mögliche Veränderungen in der Art und Weise, wie große Sportereignisse weltweit verwaltet und vermarktet werden. Obwohl die finanziellen Auswirkungen für den Sport erheblich sind, stößt der Vorschlag auf starken Widerstand. Es bleibt abzuwarten, ob die FIFA trotz des Widerstands der regionalen Verbände mit dem FFE-Modell fortfahren wird oder ob der Plan überarbeitet wird, um diese Bedenken auszuräumen.
Aus dem Thailändischen übersetzt.
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