Recht
Ehemaliger Beamter im Skandal um Betrug bei Kommunalprüfungen angeklagt
Der ehemalige Generaldirektor des Ministeriums für Kommunalverwaltung wurde im Zusammenhang mit einem großflächigen Prüfungsskandal angeklagt, während die Behörden fast 6.000 Kandidaten disqualifizieren.
Laut Khaosod Online hat sich Teerut Suppaviboonpol, der ehemalige Generaldirektor des Ministeriums für Kommunalverwaltung, bei der Kriminalpolizei gemeldet, um sich sechs Anklagepunkten zu stellen, darunter Amtsmissbrauch, Dokumentenfälschung und die Beglaubigung falscher Dokumente. Teerut hat alle Vorwürfe zurückgewiesen und erklärt, dass das Prüfungsverfahren den festgelegten Bedingungen entsprach und er die Anklage vor Gericht anfechten werde.
Die Polizei berichtet, dass derzeit 13 Personen in den Betrug verwickelt sind. Dazu gehören 11 Kommunalbeamte, denen die Manipulation von Antwortbögen vorgeworfen wird und die sich wegen krimineller Vereinigung und Verstößen gegen das Computergesetz verantworten müssen, sowie zwei weitere Personen, darunter der ehemalige Generaldirektor und der Direktor des Zentrums für pädagogische und psychologische Testbewertung der SWU. Die Polizei geht davon aus, dass die Akte bis zum 12. August an die Nationale Antikorruptionskommission (NACC) übergeben wird.
Unabhängig davon hat das Innenministerium bestätigt, dass bei 5.925 Personen, die die Prüfung bestanden hatten, die Ergebnisse manipuliert wurden. Infolgedessen werden die Ernennungen aller 5.925 Kandidaten als Kommunalbeamte widerrufen. Für Einwohner und Expats unterstreicht dieser Fall eine erhebliche administrative Instabilität bei der Einstellung von Kommunalpersonal. Während die Gerichtsverfahren gegen die hochrangigen Beamten andauern, ist die unmittelbare Folge die massenhafte Disqualifizierung Tausender neuer Mitarbeiter. Weitere Entwicklungen bezüglich der NACC-Untersuchung bleiben abzuwarten.
Aus dem Thailändischen übersetzt.
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