Recht
Untersuchung nach Fund eines verstümmelten Dugongs in Phang Nga eingeleitet
Die thailändischen Behörden untersuchen den Fund eines jungen Dugong-Männchens in der Provinz Phang Nga, dem Kopf, Flossen und Schwanz abgetrennt wurden.
Am 1. August 2026 wurde der verweste Kadaver eines jungen Dugong-Männchens am Strand von Noen Nang Non im Bezirk Takua Thung in Phang Nga angespült. Laut Khaosod Online Thailand wurde das Tier mit abgetrenntem Kopf, beiden Flossen und Schwanz gefunden, die mit einem scharfen Gegenstand entfernt worden waren.
Suchart Chomklin, Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt, hat das Ministerium für Meeres- und Küstenressourcen (DMCR) angewiesen, eine dringende Untersuchung zur Todesursache einzuleiten und die Verantwortlichen für die Verstümmelung zu identifizieren. Der Kadaver, der etwa 150 Zentimeter lang ist und 24 Kilogramm wiegt, wurde zur detaillierten Obduktion an das Forschungszentrum für Meeres- und Küstenressourcen der oberen Andamanensee transportiert. Obwohl die erste Untersuchung bestätigte, dass sich das Tier in einem moderaten Verwesungszustand befand, konnten die Behörden die Todesursache nicht eindeutig feststellen.
Für Anwohner und Reisende unterstreicht dieser Vorfall die anhaltenden Bedenken hinsichtlich des Schutzes seltener Meeresbewohner in Thailand. Das DMCR hat die Überwachung in den bekannten Lebensräumen von Dugongs verstärkt, um weitere Vorfälle zu verhindern. Während die Ermittlungen andauern, haben die Behörden zugesichert, rechtliche Schritte gegen alle Personen einzuleiten, die für die Tat verantwortlich sind. Es bleibt zu klären, ob die Verstümmelung vor oder nach dem Tod des Tieres erfolgte, da der aktuelle Zustand der Überreste die forensische Analyse erschwert hat.
Aus dem Thailändischen übersetzt.
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