Kultur
Mönche in Chiang Mai wegen mutmaßlichen Fehlverhaltens untersucht
Die kirchlichen Behörden in Chiang Mai untersuchen Berichte über Mönche, die private Partys veranstalten und Unterhaltungsdienste auf dem Tempelgelände in Anspruch nehmen.
Laut einem Bericht von Khaosod Online vom 1. August 2026 haben die Sangha-Behörden (kirchliche Behörden) in Chiang Mai eine Untersuchung wegen Vorwürfen des Fehlverhaltens gegen lokale Mönche eingeleitet. Beamte sollen Beweise, einschließlich Fotos, erhalten haben, die darauf hindeuten, dass mehrere Mönche – von einfachen Tempelmönchen bis hin zu Äbten – während der buddhistischen Fastenzeit private Treffen in ihren Unterkünften organisiert haben.
Den Vorwürfen zufolge engagierten diese Personen Unterhaltungsarbeiter, die ihre Unterkünfte nachts besuchten. Der Untersuchungsausschuss hat eine Liste der beteiligten Geistlichen zusammengestellt und die Fahrzeuge dokumentiert, die für die Fahrten zu diesen Treffen genutzt wurden, darunter verschiedene private Limousinen und SUVs. Um nicht entdeckt zu werden, sollen die Mönche darauf verzichtet haben, die vom Tempel bereitgestellten Fahrer zu nutzen, und stattdessen auf Privatfahrzeuge oder Fahrdienste zurückgegriffen haben.
Für Einwohner und Reisende verdeutlicht diese Situation ein laufendes internes Disziplinarverfahren innerhalb der lokalen Religionsgemeinschaft. Obwohl die Sangha-Behörden bestätigt haben, dass sie über Beweise verfügen und die Situation beobachten, müssen die spezifischen Identitäten der Personen und die endgültigen Disziplinarmaßnahmen noch festgelegt werden. Die Behörden haben eine Warnung an die Beteiligten herausgegeben, diese Aktivitäten sofort einzustellen. Da es sich um eine laufende administrative Angelegenheit handelt, hängen weitere Aktualisierungen von den offiziellen Ergebnissen des kirchlichen Provinzamtes von Chiang Mai ab.
Aus dem Thailändischen übersetzt.
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