Sport
FIFA gibt umstrittenen Plan zum Verkauf von WM-Anteilen auf
Die FIFA hat ihren Vorschlag zum Verkauf von Minderheitsanteilen an ihren wichtigsten Turnieren nach heftigem Widerstand der Mitgliedsverbände offiziell zurückgezogen.
Laut Khaosod Online Thailand hat die FIFA ihren umstrittenen Plan zum Verkauf von Anteilen an ihren wichtigsten Fußballwettbewerben gestrichen. Die Organisation hatte zuvor die Gründung einer Tochtergesellschaft, FIFA Forward Enterprise (FFE), vorgeschlagen, um die kommerziellen Aktivitäten für zukünftige Männer- und Frauen-Weltmeisterschaften zu verwalten. Die FIFA wollte das Unternehmen mit 20 Milliarden US-Dollar bewerten und bis zu 20 % der Anteile an externe Investoren verkaufen, um 4,2 Milliarden US-Dollar aufzubringen. FIFA-Präsident Gianni Infantino soll jedem der 211 Mitgliedsverbände 40 Millionen US-Dollar angeboten haben, um die Unterstützung für dieses private Investitionsmodell zu sichern.
Der Vorschlag stieß auf erheblichen Widerstand, der in einer Abstimmung der 55 Mitgliedsverbände der Union of European Football Associations (UEFA) gipfelte, die mit einem Boykott der Weltmeisterschaft drohten, falls der Plan weiterverfolgt würde. Infolgedessen kündigte Gianni Infantino die Aufgabe der Strategie zum Aktienverkauf an.
Für Einwohner und Reisende in Thailand bedeutet diese Entscheidung, dass der Status quo bei der Verwaltung internationaler Fußballturniere gewahrt bleibt. Obwohl die unmittelbare Boykottdrohung abgewendet wurde, bleibt die langfristige Finanzstrategie für die Großereignisse der FIFA Gegenstand von Debatten. Es bleibt zu bestätigen, wie die FIFA ihre zukünftigen Finanzierungsbedürfnisse nach der Rücknahme dieses Vorschlags angehen will. Fans sollten offizielle Ankündigungen zur kommerziellen Struktur der kommenden WM-Zyklen verfolgen.
Aus dem Thailändischen übersetzt.
SawaLife ist keine Nachrichtenredaktion. Wir klassifizieren und übersetzen Quelleninhalte automatisiert und mit redaktionellen Kontrollen; die Originalveröffentlichung bleibt der maßgebliche Kontext.