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Wirtschaft

Wettbewerbsfähigkeitsindex für KMU in Thailand sinkt im 2. Quartal 2026

Eine Quelle

Die Universität der thailändischen Handelskammer meldet einen Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit von KMU, wobei Kleinstunternehmen aufgrund hoher Betriebskosten vor den größten Herausforderungen stehen.

Laut einem Bericht von Khaosod Online hat die Universität der thailändischen Handelskammer (UTCC) ihren Wettbewerbsfähigkeitsindex für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht. Der Index fiel auf 45,1, ein Rückgang um 0,8 Punkte gegenüber dem Vorquartal. Insbesondere alle Teilindizes — die Geschäftsbedingungen, operative Fähigkeiten und Nachhaltigkeit abdecken — blieben unter der 50-Punkte-Marke, was auf eine anhaltende Schwäche des Sektors hindeutet.

Thanavath Phonvichai, Präsident der UTCC, stellte fest, dass die Umsatzzahlen zwar eine gewisse Verbesserung zeigten, die Gewinnspannen jedoch aufgrund hoher Gemeinkosten, insbesondere der Kraftstoffkosten, stagnierten. Kleinstunternehmen sind derzeit am stärksten gefährdet und verzeichneten mit 43,1 den niedrigsten Indexwert, verglichen mit 47,8 bei kleinen Unternehmen und 50,7 bei mittleren Unternehmen. Nach Sektoren schnitt das verarbeitende Gewerbe mit 49,1 am besten ab, gestützt durch das Exportwachstum, während der Handelssektor mit 44,9 am schlechtesten abschnitt.

Für Einwohner und Reisende kann dieses wirtschaftliche Klima die Preise und die Verfügbarkeit lokaler Waren und Dienstleistungen beeinflussen. Während der verarbeitende Sektor Widerstandsfähigkeit zeigt, bleibt die breitere KMU-Landschaft unter Druck. Beobachter achten nun auf den Zeitraum Juli-August, um zu sehen, ob sinkende Kraftstoffpreise die notwendige Entlastung zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bringen werden. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Kostendruck in den kommenden Monaten zu erheblichen Änderungen der Verbraucherpreise oder zu Unternehmensschließungen führen wird.

Aus dem Thailändischen übersetzt.

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